Mit uns in die digitale Zukunft – KI-Studien, smarte Kanzlei-Plattformen & technologische Innovation.

WIR bei VdW Bayern Tax gehen neue Wege und das nicht nur in der Steuerberatung, sondern auch in der Art und Weise, wie wir arbeiten. Mit der Expertise unserer Projektleiterinnen – Steuerberaterin Diana Sasse und Steuerfachwirtin Andrea Kroner – wollen wir mitgestalten statt nur beobachten.

Aktuell nehmen wir an der 12-monatigen Studie KI in Kanzleien – KI Kompetenz und Implementierung verschiedener Anwendungen (360°) teil. Unser Ziel: herausfinden, wie KI, Legal Tech und Automatisierung verantwortungsvoll und praxisnah echten Mehrwert im Kanzleialltag schaffen.

Parallel setzen wir mit milia.io auf eine moderne, digitale Mandanten- und Kanzlei-Plattform. Damit bündeln wir Kommunikation, Dokumentenaustausch und Arbeitsprozesse – effizient, transparent und zukunftsfähig. Dokumente teilen, Belege hochladen, Digital-Signaturen, Aufgaben- und Mandantenmanagement, Anbindung an DATEV – alles aus einer Hand.

Und das ist erst der Anfang: Wir planen, Themen rund um neue Technologien, Automatisierung und digitale Zusammenarbeit kontinuierlich in den Fokus zu rücken. Ob KI-Entwicklungen, Workflows, Tools oder Mandantenplattformen – wir bleiben dran und informieren Sie über Fortschritte, Erkenntnisse und Praxis-Erfahrungen.

Seien Sie dabei. Ob Mandant oder Interessierter – gemeinsam erkunden wir, was moderne Steuerberatung wirklich leisten kann.

Interview mit Diana Sasse, Steuerberaterin & Projektleiterin KI-Studie

Diana Sasse
Steuerberaterin und Digitalisierungsbeauftragte der Bavaria Tax

Ich glaube daran, dass Digitalisierung und KI nicht Zukunftsmusik sind, sondern bereits heute entscheidende Instrumente, um Steuerberatung effizienter, moderner und praxisnäher zu machen. Mit über 20 Jahren Erfahrung im Steuerrecht und meiner Orientierung auf Wohnungs- und Immobilienunternehmen sehe ich, wie komplex und zeitintensiv viele Prozesse sein können. U.a. durch die Teilnahme an der 12-monatigen Studie zu KI in Kanzleien wollen wir gemeinsam herausfinden, wie KI- und Legal-Tech-Anwendungen sinnvoll, verantwortungsbewusst und mandantennah eingesetzt werden können.

Unser Ziel ist es, praxisnahe Erkenntnisse zu gewinnen – also nicht theoretisch, sondern real im Kanzleialltag. Wir wollen evaluieren, welche Tools und Prozesse tatsächlich Mehrwert bringen: etwa beim Dokumentenmanagement, Deklarationen, Kommunikation oder Workflowoptimierung. Dabei ist mir wichtig, dass technologische Möglichkeiten keine Selbstzwecke sind, sondern echten Nutzen für Mandanten und unser Team bieten. So bleiben Effizienz, Transparenz und Qualität gewahrt – gleichzeitig bleibt der persönliche Kontakt und das Verständnis für individuelle Mandantenanforderungen im Mittelpunkt.

Ich wünsche mir Offenheit und Vertrauen für neue Wege: Geben Sie uns die Möglichkeit, neue Technologien auszuprobieren und das u.a. auch gemeinsam. Denn der Wandel betrifft uns alle: Die Anforderungen an Steuerberatung ändern sich, Regularien wachsen, Digitalisierung schreitet voran. Wenn Mandanten mit uns diesen Weg gehen, können wir zusammen Lösungen schaffen, die effizient, modern und zugleich persönlich sind.

Für mich heißt das: KI und Digitalisierung dürfen nicht blind eingesetzt werden. Es geht nicht um „Technik um der Technik willen“. Vielmehr müssen Nutzen, Sicherheit, Datenschutz und Nachvollziehbarkeit immer im Vordergrund stehen. Die Entscheidung, wann und wie Tools eingesetzt werden, sollte bewusst und kompetent erfolgen. Wir betrachten Technik als Hilfsmittel — den Menschen, seine Expertise und das Vertrauen, das uns Mandanten schenken, als das Entscheidende.

Interview mit Andrea Kroner, Steuerfachwirtin & stellvertretende Projektleiterin KI-Studie

Wir merken bereits jetzt im täglichen Arbeiten, wie positiv sich die Einführung moderner Tools auswirkt. Zum Beispiel läuft der Dokumentenaustausch mit Mandanten über unsere neue Plattform viel effizienter ab: Belege werden einfach digital hochgeladen und stehen dem Team sofort zur Verfügung. Das spart Zeit und reduziert Rückfragen. Natürlich gab es anfangs eine Einarbeitungsphase – sowohl für uns Mitarbeitende als auch für die Mandanten. Doch durch Schulungen und gegenseitigen Austausch haben wir die Umstellung gut gemeistert. Inzwischen möchten weder wir noch die meisten Mandanten die Vorteile digitaler Workflows missen.

Unsere Mandanten profitieren vor allem von mehr Transparenz und Zeitersparnis. Sie können jederzeit online den Status ihrer Anfragen einsehen, Dokumente hochladen oder Auswertungen abrufen, ohne auf Bürozeiten angewiesen zu sein. Auch die Kommunikation wird schneller: Fragen lassen sich über die Plattform direkt klären, und dank digitaler Signaturen entfallen Postwege komplett. Viele unserer Mandanten schätzen zudem, dass alle steuerlichen Unterlagen zentral an einem Ort gebündelt sind – das schafft Überblick. Insgesamt machen diese digitalen Lösungen die Zusammenarbeit effizienter, aber auch komfortabler und sicher, da alles datenschutzkonform und revisionssicher abläuft

Unser Team steht dem Wandel offen gegenüber. Natürlich gab es unterschiedliche Erfahrungsstände – nicht jeder ist von Haus aus Digital-Experte. Deshalb legen wir großen Wert auf interne Schulungen und regelmäßige Workshops, in denen wir neue Tools gemeinsam ausprobieren. Wichtig ist, dass jeder die Mehrwerte erkennt: Wenn Routineaufgaben durch Automatisierung schneller gehen, bleibt mehr Zeit für anspruchsvolle Beratungsleistungen. Diese Entlastung spüren alle und nimmt Berührungsängste vor neuer Technik. Wir pflegen eine Kultur, in der Fragen gestellt und Feedback gegeben werden kann. So entwickeln wir die digitalen Prozesse im Team gemeinsam weiter. Und letztlich sehen alle den Erfolg: zufriedene Mandanten und weniger Hektik bei Standardprozessen – das motiviert zusätzlich.

Andrea Kroner
Steuerfachwirtin, Lohn- und Gehaltsbuchhalterin